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Borreliose

Borreliose ist eine bakterielle Infektion die durch Zeckenstiche übertragen wird.

Versteckte Borreliose kann Komplikationen hervorrufen, bei Behandlung kann die Borreliose gut heilen und wird als nicht gefährlich eingestuft.

Wenn Sie oder Ihr Kind nach einem Zeckenbiss an Verdachts-Symptome einer Borreliose leiden, oder diese vermuten, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

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Meningitis kann eine Folge-Erkrankung
einer Borreliose Infektion sein.

Borreliose ErregerDreitagefieber

Die Erreger einer Borreliose sind Borrelien, meist aus der gruppe Bakterium Borrelia burgdorferi. Die Bakterien werden von Zecken übertragen.

Zeckenbisse kommen in häufiger in sogenannten Risikogebieten, aber auch in ganz Deutschland vor. Zeckenbisse sind meistens in den Frühjahrs- bis Herbstmonaten zu erwarten. Wenn Sie sich im Freien (Wald, Wiese) aufgehalten haben sollten Sie Ihr Kind sorgfältig auf Zecken absuchen.


Schnelles Handeln ist wichtig:

Um das Ausbreiten  der Borrellien zu verhinden muss die Krankheit frühzeitig entdeckt und sofort behandelt werden. Ist dies nicht der Fall können sich die Bakterien auch auf andere Organe im Körper ausbreiten und dort schwere Gelenks- und Nervenerkrankungen auslösen.

Die Wanderröte breitet sich weiter um die Einstichwunde aus und kann bis zu mehreren Monaten anhalten. Wenn die Zecke direkt in ein Blutgefäß oder ein Lymphgefäß injeziert kann es zur direkten Streuung der Borrelien in das Blutsystem kommen.

Borreliose Symptome

Wenn die Borrelien Bakterien streuen und in das Blut- und Nervensystem eintreten können folgende Symptome auftreten:

  • Wanderröte
  • Lymphozytome- weiche Geschwülste
  • grippeähnlichen Symptome - Abgeschlagenheit
  • Schweißausbrüche
  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit

Achten Sie auf die typische Wanderröte

Auch bei geringen Verdacht auf einen Zeckenbiss ist es richtig den Arzt darüber zu informieren.

Dieser versschreibt vorbeugend Antibiotika. Die Diagnose wird sonst anhand von Symptomen gestellt, manchmal werden auch Bluttest gemacht. Die Behandlung der Borelliose mit den typischen Symptomen erfolgt immer mit Antibiotika.

Zeckenbiss

Borreliose Behandlung

Unter der Behandlung mit Antibiotika wird sich Ihr Kind schon nach wenigen Tagen wieder besser fühlen, der Ausschlag verschwindet innerhalb von 1 – 2 Wochen und es bleiben keine langfristigen Schäden zurück. Selbst wenn sich bereits ernsthaftere Symptome gezeigt haben, ist eine antibiotische Therapie meist erfolgreich, eine längerfristige Einnahme der Medikamente kann jedoch notwendig werden. Einen Impfstoff gibt es bislang noch nicht.

 

Borreliose - was Sie tun können

Suchen Sie Ihr Kind nach längerem Spielen in der Natur stets nach Zecken ab. Eine festgebissene Zecke entfernen Sie mit einer Pinzette oder Zeckenzange. Zerdrücken Sie das Tier nicht! Säubern Sie danach Stichstelle, Zeckenzange und Ihre Hände.

Zeckenschutz:

Ziehen Sie Ihrem Kind vor dem Spiel im Gebüsch und Wald ein langärmliges Oberteil und lange Hosen an. Ein Insektenschutzmittel auftragen!

Zecke entfernen:

Packen Sie das Tier mit der Pinzette möglichst dicht an der Haut. Ziehen Sie langsam, bis es herauskommt. Die Pinzette dabei nicht drehen.

 

Die Inhalte auf dem Wissens-Portal zur sind allgemeine Informationen und dienen dem besseren Verständniss zwischen Arzt und Patient | Diese Informationen sind nicht zur Eigendiagnose oder Eigenbehandlung bestimmt.
Beitrag erstellt 30.10.2009, aktualisiert am 01.03.2012 | Autor: Redaktion