Bronchiolitis
Ursachen Bronchiolitis
Fast jedes Kind erkrankt im ersten Lebensjahr, meist im Alter von 6 – 9 Monaten. Babys mit chronischen Herz- oder Lungenkrankheiten (z.B. angeborenen Herzfehler oder chronisch-obstruktive Lungenerkrankung nach Frühgeburt) sind anfälliger.
Die Erreger werden durch Einatmen von Tröpfchen, die beim Husten und Niesen einer erkrankten Person in die Luft gelangen, übertragen oder durch Berühren einer Oberfläche, auf der die Tröpfchen gelandet sind.
Bronchiolitis Symptome
- Fieber
- verstopfte oder laufende Nase
- Husten
- geräuschvolles oder schnelles Atmen
- Probleme beim Trinken oder Trinkverweigerung
- Atembeschwerden: zusammengezogene Rippenmuskeln, aufgeblähte Nasenflügel bei jedem Atemzug
Bronchiolitis muss man zum Arzt
Die Bronchiolitis verläuft meist mild und heilt nach einiger Zeit von selbst aus.
Gehen Sie zum Arzt, wenn Ihr Kind schlecht trinkt oder Sie sich sorgen machen. Wenn es schwer Luft bekommt, erschöpft wirkt, schwer aufzuwecken ist, oder Finger oder Lippen blau werden, sollten Sie den Notarzt rufen oder Ihr Kind ins Krankenhaus bringen.
Etwa 3 von 100 Kindern mit Bronchiolitis werden zur Unterstützung von Atmung oder Nahrungsaufnahme (per Sonde) im Krankenhaus behandelt.
Vorbeugung Bronchiolitis
Um ein Ausbreiten der Krankheit zu vermeiden, sollte Ihr Kind beim Niesen oder Husten Nase und Mund mit einem Papiertaschentuch bedecken, es dann wegwerfen und sich die Hände waschen. Auch benutztes Spielzeug sollte gereinigt werden.
Krankheitsverlauf Bronchiolitis
Die Symptome verschlimmern sich in den ersten drei Tagen und klingen dann allmählich wieder ab. Insgesamt bestehen die Beschwerden für etwa zwei Wochen, manchmal auch länger. Sehr selten kommt es vor, dass Kinder einige Jahre lang immer wieder husten oder unter pfeifenden Atemgeräuschen leiden. Das fällt dann besonders auf oder verstärkt sich, wenn eine harmlose Erkältung dazu kommt.
Bronchiolitis - Das können Sie tun:
Die meisten Kinder mit Bronchiolitis können zu Hause versorgt werden. Achten Sie gut auf Ihr Kind und gehen Sie erneut zum Arzt, wenn sich die Symptome verschlimmern.
Viel Flüssigkeit: Geben Sie Ihrem Baby neben dem Stillen, Wasser zu trinken, um das abhusten zu erleichtern.
Schmerzmittel: Paracetamolzäpfchen oder Ibuprofensaft lindern die Schmerzen beim Atmen und senken das Fieber.
Beobachten: Sehen Sie nachts mehrmals nach Ihrem Kind. Überprüfen Sie, ob sich die Symptome verschlechtern
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Beitrag erstellt 30.10.2009, aktualisiert am 01.03.2012 | Autor: Redaktion


