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Neugeborenengelbsucht

Bei der Neugeborenen-Gelbsucht verfärbt sich Haut und Augen weiß gelblich. Sie verläuft meist harmlos und betrifft etwa sechs von zehn Neugeborenen.

Eine starke Neugeborenengelbsucht wird mit Licht bestimmter Wellenlänge behandel.
Diese verstärkt den Abbau von Bilirubin.
Bei hohem Bilirubinspiegel besteht sonst die Gefahr einer Hirnschädigung. Bei den anderen krankhaften Formen der Gelbsucht kann eine Bluttransfusion erforderlich werden.

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Neugeborenengelbsucht bei Babys

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Soll ich einen Arzt aufsuchen?
Eine gute Hebamme erkennt die Gelbsucht sofort. Einen Arzt sollte man aufsuchen, wenn dieser länger als zwei Wochen andauert, erst eine Woche nach der Geburt einsetzt, wenn sie sich verschlechtert oder mit puderfarbenem Stuhlgang einhergeht. Der Arzt wird Blut abnehmen und den Bilirubinwert bestimmen.

Neugeborenengelbsucht

Mögliche Symptome
- gelbliche Haut und Augenweiß
- event. Juckende Haut
- Schläfrigkeit, Baby trinkt kaum

Was sind die Ursachen?

Die gelbliche Färbung wird durch eine Ansammlung von Bilirubin im Blut verursacht. Bilirubin entsteht beim Abbau der roten Blutkörperchen in der Leber. Neugeborene verfügen über mehr rote Blutkörperchen. Da ihre Leber noch nicht ausgereift ist, dauert es zudem länger, bis das Bilirubin komplett abgebaut ist. Daher kommt es in der ersten Lebenswoche zur physiologischen Neugeborenengelbsucht, die sich ohne Behandlung nach 10-14 Tagen zurückbildet.
Andere Formen der Gelbsucht können gefährlich sei. So kann es z.B. bei einer Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind zu einem raschen Zerfall der roten Blutkörperchen kommen. Diese Form tritt innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Geburt auf und ist dringend behandlungsbedürftig. Dauert die Gelbsucht länger als 2 Wochen, kann dies an einer harmlosen Reaktion auf Hormone in der Muttermilch liegen, könnte jedoch auch eine ernsthafte Ursache haben. Bei Frühgeborenen und gestillten Babys kommt es häufiger zu Gelbsucht.

 

Die Inhalte auf dem Wissens-Portal zur sind allgemeine Informationen und dienen dem besseren Verständniss zwischen Arzt und Patient | Diese Informationen sind nicht zur Eigendiagnose oder Eigenbehandlung bestimmt.
Beitrag erstellt 30.10.2009, aktualisiert am 01.03.2012 | Autor: Redaktion