Salmonellen Behandlung

Die Salmonellen Behandlung wird nur symptomatisch geführt, das heist es gibt keine direkte Therapie welche die Salmonellen bekämpft. Deshalb werden die Symptome behandelt. Bei Durchfall und Verdacht auf Salmonellen müssen Sie sich Ihrem Hausarzt vorstellen, dieser wird eine Behandlung anordnen und die erforderlichen Medikamente verschreiben.

Die Salmonellose stellt sich als eine typische Durchfall-Erkrankung dar. Daher empfehlen die Ärzte, den durch die Krankheit entstehenden Flüssigkeitsverlust rechtzeitig auszugleichen.

Salmonellen Behandlung

Diese Salmonellen Therapie hilft:

Die spezifische Therapie gegen die Salmonellen

Die Patienten trinken nach Ausbruch der Salmonellose vorwiegend Tee und Wasser. Beides hilft dabei, den Wasserhaushalt des Körpers zu stabilisieren. Speziell bei Kindern und älteren Menschen beugt diese Salmonellen Behandlung einer drohenden Dehydrierung vor. An einem Tag nehmen die Erkrankten bis zu drei Liter Wasser in kleinen Schlucken auf. Bei dem Genuss von Tee achten sie darauf, diesen im lauwarmen Zustand zu trinken. Dies wirkt auf den Magen besonders schonend.

Die Inkubationszeit einer Salmonellen-Infektion liegt im Höchstfall bei 36 Stunden. Bricht in diesem Zeitraum die Erkrankung aus, verschreiben Mediziner den Betroffenen in der Regel ballaststoffarme Nahrung. Diese Kost verdaut der Körper schnell und einfach, sodass die typischen Krämpfe im Bauchraum des Patienten verschwinden. Zu diesen leicht verdaulichen Lebensmitteln zählen Reis, Salzstangen, Haferbrei und Zwieback. Suchen die Leidenden zur Behandlung der Salmonellose ihren Hausarzt auf, unterrichtet dieser das zuständige Gesundheitsamt über den meldepflichtigen Ausbruch der Krankheit. Daher gilt der Besuch eines Arztes für eine Salmonellen Behandlung als zwingend erforderlich.

Gegen den Flüssigkeitsverlust verschreiben die Ärzte als Therapie-Maßnahme oftmals eine Lösung aus Wasser und Mineralien. Zusätzlich besteht die Option einer Elektrolyt-Lösung, welche die Betroffenen als Konzentrat in den Apotheken erhalten. Zu der Behandlung der Salmonellose gehört das Überwachen der Kreislauf-Funktionen des Erkrankten.

 

Welche Medikamente unterstützen die Therapie?

Bei einer Salmonellen Behandlung geht es vorrangig darum, die Symptome der Krankheit zu bekämpfen. Hier kommen Arzneien wie Antibiotika zum Einsatz. In der Regel verschreiben die Ärzte diese Medikamente ausschließlich im Fall einer schweren Erkrankung oder an Risiko-Patienten. Zu diesen gehören beispielsweise Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Die häufig verschriebenen Arzneien zeigen sich in Form von:

  • Ampicillin,
  • Amoxicillin,
  • Fluorchinolone,
  • Ofloxacin
  • und Ciprofloxacin.

 

Im Fall einer stillen, einer ohne Symptome ablaufenden, Krankheit, verzichten die Mediziner auf die Therapie unterstützende Medikamente. Dagegen bekommen Dauerausscheider stärkere Antibiotika. Diese verhindern das Vermehren der Salmonellen und den damit einhergehenden stetigen Durchfall. Als Dauerausscheider bezeichnen Ärzte Patienten, bei denen ein ständiger Flüssigkeitsverlust existiert.

 

Die rein symptomatische Behandlung der Salmonellose

Das Hauptaugenmerk bei einer Salmonellen Behandlung liegt auf der Bekämpfung der eigentlichen Symptome. Dies steht im Vordergrund, wenn die Patienten unter einer enteritischen Salmonellose leiden. Hierbei mildern die Ärzte den Brech-Durchfall und verschreiben Medikamente, die das auftretende Fieber senken. Gegen die hohe Körpertemperatur, die dabei auf bis zu 39,5 Grad Celsius steigt – hilft Bettruhe. Durch die Erholung stärkt sich die Immunabwehr des Körpers. Gegen die Beschwerden im Darm nehmen die Erkrankten Laktulose zu sich. Dabei handelt es sich um einen synthetischen Zweifachzucker, der die Erreger aus dem Darm verdrängt und diesen reinigt. Bei einem gesunden Menschen verschwinden die Symptome der Salmonellose innerhalb von wenigen Tagen.

 

Gibt es Hausmittel gegen eine Salmonellen-Infektion?

Bei einer leichten Form der Salmonellose unterstützen die Betroffenen die Salmonellen Behandlung mit einfachen Hausmitteln. Die Bakterien vermehren sich ab einer Temperatur von 37 Grad Celsius besonders gut. Daher lüften Patienten regelmäßig ihre Räumlichkeiten. Feuchtigkeit vermeiden sie, weil auch diese die Vermehrung der Erreger begünstigt. Unter Umständen hilft Honig dabei, die Salmonellen abzutöten. Für die Unterstützung der Darmflora sorgen Probiotika. Diese zeigen sich als lebensfähige Mikro-Organismen.

 

Gibt es eine vorbeugende Behandlung gegen eine Salmonellen-Infektion?

Um sich vor Salmonellen zu schützen, vermeiden Personen den Verzehr von rohem Fleisch, Fisch und ungekochten Eiern. Regelmäßige Hygiene gilt ebenfalls als vorbeugende Behandlung gegen eine Salmonellose. Dazu gehören die Küchen- und die Toiletten-Hygiene im gleichen Maße. Bei Lebensmitteln wie Eis oder Milchprodukten erhält das stetige Einhalten der Kühlkette oberste Priorität. Kümmern sich Menschen um einen an Salmonellose erkrankten Patienten, waschen sie Schneidebretter und Oberflächen gründlich ab. Gängige Desinfektionsmittel bekämpfen die Salmonellen in der Regel nicht ausreichend. Ein pH-Wert von unter 4,0 tötet die Bakterien jedoch ohne jeden Zweifel ab.

Gegen eine Salmonellose auslösende Bakterien existiert eine spezifische Salmonellen Behandlung, die vorwiegend die Symptome der Krankheit bekämpft. Bei einem schweren Krankheitsverlauf sowie bei Risiko-Patienten verschreiben die Mediziner bestimmte Antibiotika und fiebersenkende Mittel. Um sich vor den Erregern zu schützen, sorgen die Betroffenen für Hygiene und vermeiden den Genuss rohen Fleisches oder Fisches.