Salmonellen

Die bakterielle Infektion mit Salmonellen gehört in Deutschland zu den häufigsten meldepflichtigen Erkrankungen und betrifft jährlich über 40.000 Menschen die an einer enteritische Salmonellen Infektion erkranken.salmonellenvergift

Was sind Salmonellen

Bei Salmonellen handelt es sich um Bakterien mit mehr als 2.000 Unterarten. Sie treten bei Menschen und Tieren auf und verursachen akute Infektionen die sich durch plötzlichen Durchfall und Erbrechen zeigen.

Salmonellen lösen verschiednene Infektionskrankheiten aus, dazu zählt die Lebensmittelvergiftung, die Salmonellenenteritis, und die fieberhafte Infektion mit Beteiligung des Magen-Darmtraktes, der Paratyphus.

Wer an Salmonellen erkrankt, leidet unter einer infektiösen Durchfallerkrankung. Meist gelangen die Salmonellen-Erreger durch infizierte Lebensmittel in den menschlichen Körper. Die Ursachen liegen häufig in mangelnder Hygiene bei der Verarbeitung und Zubereitung sowie unsachgemäßer Lagerung. Besonders leicht verderbliche Lebensmittel sind davon betroffen.

Die Salmonellen-Bakterien können erst ab einer Temperatur von 75 Grad Celsius abgetötet werden. Wichtig: Nur eine hohe Erregeranzahl führt zu einer Infektion.

Wie kann ich mich anstecken?

Eine Salmonellen-Erkrankung ist äußerst ansteckend. Als Ursachen für eine Ansteckung können zwar unterschiedliche Infektionswege infrage kommen. In den menschlichen Körper gelangen die Salmonellen jedoch stets über den Mund.

Beim Menschen liegen die Ursachen für eine Salmonellose häufig bei kontaminierten tierischen Nahrungsmitteln (Salmonellen-Vergiftung) oder infizierten Tieren. Nur in seltenen Fällen kommt es zu einer Mensch-zu-Mensch-Übertragung.

Was bewirken Salmonellen?

Durchfall, Bauchschmerzen und Erbechen?

Bei Lebensmittelvergiftungen (zb. Hühnereier) durch Salmonellen kommt es bei fast allen Betroffenen zu akuten und sehr plötzlichen wasserartigen Durchfall und Erbrechen mit Magenkrämpfen und Schmerzen im Bauch. Folgerscheinungen können dann auch Kopfschmerzen, leichtes Fieber und allgemeine Übelkeit sein. Bei gesunden Menschen hält die akute Phase meist nur wenige Stunden bis Tage an.

Welche Lebensmittel sind vorrangig betroffen?

Besonders betroffen sind verdorbene, nicht ausreichend erhitzte oder rohe Lebensmittel. Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn bei der Lagerung oder beim Transport der Lebensmittel nicht auf eine durchgängige Kühlung geachtet wird. Vor allem eine unzureichende Kühlung im Sommer lässt empfindliche Nahrungsmittel schneller verderben.

Eiweißreiche Nahrungsmittel bieten den Salmonellen-Bakterien einen hervorragenden Nährboden, vor allem, wenn die hygienischen Bedingungen mangelhaft sind. Zu den empfindlichsten Nahrungsmitteln zählen

  • Geflügel und weitere Fleischsorten (insbesondere rohes Fleisch),
  • Hühnereier, Milch, Mayonnaise,
  • Puddings, Cremen und Kartoffelsalat und
  • Speiseeis (häufig wird hier die Kühlkette nicht ordnungsgemäß eingehalten).

Wie muss ich mit Lebensmitteln umgehen:

Das ausreichende erhitztes und durchbraten von rohem Geflügel-, Rind- oder Schweinfleisch bietet einen Schutz gegen die Infektion. Achten Sie auf angebrochene Verpackungen und äußere Anzeichen von verdorbenen Lebensmitteln.
Salmonellen vermehren sich bereits ab einer Temperatur von 7 Grad Celsius. Besonders wohl fühlen sich die Salmonellen-Bakterien aber bei 37 Grad Celsius. Außerdem lieben sie Feuchtigkeit. Zwar vermehren sie sich bei Kühlschranktemperaturen kaum mehr, können aber auch sehr niedrige Temperaturen überleben.

Hühnereier:

Die Hühnereier von infizierten Hühner stellen eine große Infektionsgefahre dar. Da sich die Salmonellen meist in der Eierschale befinden, ist ein Kontakt fast nicht zu vermeiden. Weitere Gefahrten durch Hühnereier sind Speisen mit rohen Eiern, Speiseeis und Mayonnaise.

Symptome bei Salmonellen

Die Symptome setzen bei einer Salmonellen-Erkrankung ganz plötzlich ein. Typische Anzeichen einer Salmonellose sind Unwohlsein, starke Bauch- und Kopfschmerzen, Erbrechen und wässriger Durchfall.

Auch Fieber tritt gelegentlich auf, Schüttelfrost hingegen eher selten. Innerhalb weniger Stunden ist das Allgemeinbefinden bei einer Salmonellen-Infektion stark beeinträchtigt. Ein an Salmonellen leidender Mensch fühlt sich meist schwer krank.

Die Symptome einer Salmonellose lassen jedoch schnell nach. Bereits nach zwei, drei Tagen (maximal nach einer Woche) lassen die Durchfälle nach. Eine Erholung erfolgt in der Regel rasch, wenn die Betroffenen den hohen Flüssigkeitsverlust, der durch die Krankheit entsteht, entsprechend ausgleichen.

Nach dem Genuss von betroffenen Lebensmitteln treten die ersten Anzeichen relativ schnell auf (12 bis 72 Stunden danach). Diese sind:

  • allgemeines Unwohlsein
  • wässriger, manchmal leicht blutiger Durchfall
  • Bauchkrämpfe
  • Erbrechen
  • Fieber und selten Schüttelfrost

Die Symptome können von Fall zu Fall unterschiedlich stark ausfallen. In der Regel dauern sie zwei bis drei Tage an. Manchmal dauert eine Salmonellen-Erkrankung aber auch eine Woche oder länger. Eine schnellere Erholung kann herbeigeführt werden, wenn der Erkrankte eine ausreichende Menge an Flüssigkeit zu sich nimmt.

Komplikationen bei Erkrankungen können im Allgemeinen auftreten, wenn der Betroffene zu wenig Flüssigkeit aufnimmt. Durch häufiges Erbrechen und Durchfall verliert der Kranke viel Flüssigkeit. Wird der Flüssigkeitshaushalt nicht wieder ausgeglichen, kann es zur Austrocknung und einem Kreislaufkollaps kommen. Weitere Komplikationen bei einer Salmonellen-Erkrankung können bei immungeschwächten Menschen auftreten. Hier kann es im schlimmsten Fall zu einer Verschleppung kommen. Die Salmonellen-Erreger verbreiten sich dann im ganzen Körper (Gelenke, Knochen, Gehirnhaut, Lungenfell, Herz etc.).

Salmonellen – Die Diagnose

Sollte der Verdacht auf eine Salmonellen-Erkrankung bestehen, prüft der behandelnde Arzt zunächst die Krankengeschichte des Patienten. Anschließend wird der Verdacht auf Salmonellen mit den genannten Symptomen begründet und dafür zusätzlich eine Stuhlprobe entnommen. Die Stuhlprobe wird Mikrobiologisch im Labor oder an einem institut untersucht. Dabei ist es auch wichtig zu wissen, ob der Patient mit anderen, möglicherweise ebenfalls an Salmonellen erkrankten Personen in Verbindung gekommen ist.

Die Diagnose ergibt sich bei der durch Salmonellen ausgelösten Infektion häufig aus dem Hauptsymptom Durchfall, aber auch der jeweiligen Vorgeschichte des Patienten. Das kann zum Beispiel eine gleichzeitige Erkrankung mehrerer Menschen sein, die gemeinsam eine Mahlzeit eingenommen hatten.

Weitere Nachweise des Salmonellen-Erregers sichert die Diagnose. Dazu sind eine Probe von verdächtigen Speiseresten oder Erbrochenem, eine Stuhlprobe und ein Rektalabstrich nötig. Darin befinden sich jeweils die ursächlichen Salmonellen. Kommt es im Verlauf der Krankheit zu Fieber, werden zusätzliche Blutuntersuchungen durchgeführt.

Die Behandlung der Erkrankung

In der Regel erfolgt die Behandlung der Salmonellen-Erkrankung durch einen Ausgleich des Mineralstoff- und Wasserhaushaltes. Der Patient muss also sehr viel trinken und erhält gegebenenfalls eine Infusion, wenn dies nicht ausreichen sollte.

In Apotheken gibt es hierfür zum Beispiel Elektrolytlösungen als fertiges Konzentrat. Der Erkrankte sollte jetzt zudem auf gut verdauliche Schonkost umstellen, um den Magen-Darmtrakt zu schonen. Nach Abklingen der Symptome wird die Ernährung nach und nach wieder aufgebaut.

Nur bei schweren Verlaufsformen der Salmonellen-Erkrankung werden zusätzlich Antibiotika gereicht, weil sich durch die Einnahme die Ausscheidung der Erreger über den Stuhl verlängern kann. Erwachsene erhalten zumeist Ciprofloxacin, Ofloxacin oder Fluorochinolone. Die gängigsten Mittel für Kinder sind Amoxicillin und Ampicillin.

Hinweis: Mittlerweile gibt es Salmonellen-Stämme, die gegenüber Antibiotika resistent sind. Man vermutet, dass auf den Antibiotika-Einsatz in der Nutztierzucht zurückzuführen ist.

Was ist eine Salmonellen-Enteritis

Die Hauptausscheider von Salmonellen sind Tiere, auch Haustiere. Des Weiteren gibt es die sogenannten „Dauerausscheider“. Dabei handelt es sich um Personen, die bereits einmal an Salmonellen erkrankten, heute aber keine Krankheitszeichen mehr zeigen. Mit dem Stuhl scheiden sie aber noch immer Salmonellen aus. Ansonsten erfolgt die Übertragung durch den Verzehr von Lebensmitteln, die mit den Bakterien verunreinigt sind. Die Erreger gelangen so in den Magen. Da sie gegenüber dem Magensaft, der bekanntlich sehr sauer ist, anfällig sind, stirbt eine große Anzahl der Salmonellen-Bakterien ab. Um eine Erkrankung auszulösen, ist aber eine große Anzahl an Salmonellen-Bakterien erforderlich.

Die Erkrankung selbst entsteht in der Darmschleimhaut des menschlichen Dünndarms. Durch Toxine (giftige Stoffwechselprodukte) kommt es zu einer Schädigung der Darmschleimhaut. Besonders betroffen von der Salmonellen-Erkrankung sind ältere Menschen und Kinder.

Salmonellen – Die Prognose

Wenn der enorme Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden kann, ist die Prognose sehr gut. Bei fehlender Behandlung kann die Letalität bei einer Salmonellen-Erkrankung aber bis zu 5 % betragen.

Salmonellen können beim Menschen neben der Salmonellenenteritis außerdem schwere Zusatzinfektionen wie Typhus und Paratyphus auslösen. Diese Krankheiten werden in diesem Zusammenhang häufig ebenfalls als Salmonellosen bezeichnet. In der Regel beschreibt der Begriff jedoch nur die enteritische Form der Infektion mit Salmonellen – die Salmonellenenteritis.

Vorsorgemaßnahmen

Jeder kann selbst dazu beitragen, dass die Salmonellen-Erreger erst gar keine Chance haben, in den Körper zu gelangen. Zunächst sollte Händewaschen sowohl beim Kochen als auch vor dem Essen selbstverständlich sein.

Beim Lebensmitteleinkauf sollte stets auch auf das Ablaufdatum geachtet werden. Bei leicht verderblicher Ware sollte die Kühlkette möglichst nicht unterbrochen werden. Frisches sollte am besten sofort zubereitet und verspeist werden. Alle Küchengeräte müssen gut gereinigt werden. Reste von Mahlzeiten müssen, wenn sie später noch verzehrt werden sollen, kühl gestellt werden. Grundsätzlich sind leicht verderbliche Waren (Wurst, Fleisch oder Eier) immer getrennt von anderen Nahrungsmitteln (zum Beispiel Gemüse, Obst und Butter) aufzubewahren. Und Tiefgefrorenes sollte über Nacht im Kühlschrank aufgetaut werden.

Grundsätzlich sind alle Salmonellen-Erkrankungen meldepflichtig, sowohl die enteritische Salmonellose als auch die Erkrankungen Typhus und Paratyphus.

Gefahrenquellen

In den meisten Fällen tritt eine Infektion mit Salmonellen nach dem Verzehr kontaminierter Lebensmittel auf. Besonders sensibel sind rohe Eier, Geflügel, Schweine und Rinderfleich Produkte. Dazu kommen andere rohe Speise wie Eis und Mayonaise.

Salmonellen durch FleischHackfleich bietet durch seine große Oberfläche ideale Bedingungen zur Vermehrung von Keimen und Bakterien und sollte imm er am Tag der Herstellung und durchgegart verbraucht werden.

Die Ursachen

Die durch die Salmonellen-Bakterien ausgelöste Salmonellose bzw. Salmonellenenteritis ist beim Menschen meist auf eine lebensmittelbedingte Infektion zurückzuführen. Die bakteriellen Erreger (Salmonellen), die für die Verseuchung der Nahrungsmittel verantwortlich sind, können bei Menschen und Tieren vorkommen. Ihre Vermehrung findet mit (aerob) und ohne Sauerstoff (anaerob) statt.

Für die Entstehung einer Infektion sind hohe Keimzahlen erforderlich, da die Erreger vom sauren Magensaft abgetötet werden (100.000 bis 10.000.000 bei Erwachsenen). Ist jedoch die Körperabwehr geschwächt oder kaum Magensäure vorhanden, reichen bereits Mengen von etwa 100 Salmonellen aus, um eine Infektion hervorzurufen. Die Ansteckungsgefahr, die von den Salmonellen ausgeht, ist unter diesen Voraussetzungen besonders hoch. Die Salmonellen gelangen dann in den Darm und lösen eine Infektion des oberen Dickdarms sowie des Dünndarms aus. Die Salmonellen-Erreger dringen in die Darmschleimhaut ein und verursachen eine Schädigung durch die Freisetzung von Toxinen (Giftstoffe). Daher wird die Salmonellose oft auch als Darmtoxiko-Infektion bezeichnet.

Die Inkubationszeit

Die Inkubationszeit, also der Zeitraum zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit, ist bei der Salmonellose sehr kurz. Anders verhält es sich bei der Typhus-Erkrankung, die ebenfalls durch Salmonellen hervorgerufen wird. Die Inkubationszeit hängt von den in den Körper gelangten Erregern ab. Sie kann wenige Stunden oder drei bis maximal sieben Tage betragen.

Die Therapie

Eine Salmonellen-Therapie zielt in erster Linie darauf ab, den mit der Krankheit einhergehenden Flüssigkeits- und Elektrolyteverlust wieder auszugleichen. Dabei müssen die Kreislauffunktionen streng überwacht werden. Darüber hinaus unterstützt eine gute Patientenpflege neben dem Ausgleich des Mineral- und Wasserhaushaltes die Genesung.

Antibiotika werden nicht in allen Fällen von Salmonellose eingesetzt. Die antibiotische Behandlung bewirkt, dass sich die Ausscheidung der Erreger mit dem Stuhl verlängert. Nur bei sehr schweren Krankheitsverläufen sowie Salmonellen-Erkrankungen bei Babys und Kleinkindern sowie älteren und immungeschwächten Menschen ist eine Antibiotika-Therapie erforderlich.

Vorbeugung

Um einer Erkrankung vorzubeugen, genügt es, Lebensmittel richtig zuzubereiten und auf eine entsprechende Hygiene zu achten. Dazu gehört vor allem, sich nach einem Toilettengang die Hände gründlich zu waschen.

Schon beim Einkauf sollten Verbraucher auf das Verfallsdatum schauen und darauf achten, dass die Kühlkette nicht zu lange unterbrochen wird. Leicht Verderbliches sollte zudem rasch verzehrt werden. Eier, Eiprodukte und Geflügelfleisch sollten immer ausreichend erhitzt werden. Erst ab einer Temperatur von 70 Grad Celsius und einer Mindestgarzeit von zehn Minuten können Salmonellen sicher abgetötet werden.

Achtung! Eine Schutzimpfung gegen die Salmonellen-Erkrankung gibt es nicht. Darüber hinaus entsteht, kein ausreichender Schutz vor einer weiteren Salmonellen-Infektion, wenn sich jemand einmal mit den Erregern infiziert hat.

Einige hilfreiche Maßnahmen können sie wirksam vor einer Infektion mit Salmonellen schützen. Besonders bei der Küchenarbeit sollten Sie auf unbedingte Hygiene achten. Das heist, saubere Kochutensilien, Schneidebretter, Arbeitsflächen und Messer, aber auch das Waschen der Hände vor und nach dem Kochen beugt einer Übertragung vor.

Beacheten Sie: Lebensmittel die Sie eingekauft haben könnten mit Salmonellen verseucht sein, das ist nach deren Zubereitung und dem Durchgaren nicht gefährlich, es besteht aber ein Infektionsrisiko wenn Sie die Bakterien über Ihre Hände in den Mund aufnehmen.

Geschirrtücher und Spültücher sollten als besonders Keimbelastet öfter gewechselt und gewaschen werden. Dies gilt auch für Pinsel, Messer und Lappen, da auf diesen Lebensmittelreste haften können, bietet das einen guten Verbreitungsnährstoff für Salmonellen.

Lebensmittelvergiftung?

In den meisten Fällen tritt eine Infektion mit Salmonellen nach dem Verzehr kontaminierter Lebensmittel auf. Besonders sensibel sind rohe Eier, Geflügel, Schweine und Rinderfleich Produkte. Dazu kommen andere rohe Speise wie Eis und Mayonaise.

Salmonellen vermehren sich rasend schnell und treten dann auf wenn Hygienemaßnahmen nicht eingehalten werden oder die Kühlkette unterbrochen ist.

Salmonellen abtöten?

Salmonellen sind wie viele Bakterien wahre Überlebens-künstler und können in der Umwelt mehrere Wochen überleben und konnten in Einzelfällen schon bis zu 2 Jahren nachgewiesen werden.
Um Salmonellen sicher abzutöten benötigt man eine Hitzeeinwirkung von 1 Stunde und eine Temperatur ca. 50°C bis 60°C, empfohlen wird eine Hitze-einwirkung von 10 Minuten bei 70°C um eine sichere Bakterienfreiheit zu gewähren. Durch Einfrieren von kontaminierten Lebensmitteln werden Salmonellen nicht abgetötet. Auf Oberflächen können Salmonellen gut mit handeslüblichen Desinfektions Mitteln bekämpft werden.

Vorsichtsmaßnahmen

Mit einigen wichtigen Vorsichtsmaßnahmen können Sie einer Samonellen Infektion vorbeugen. Achten Sie beim Einkauf von Lebensmitteln immer auf Frische Lebensmittel. Der äußere Eindruck sollte frisch sein und ohne Gerüche und Schadstellen. Transportieren Sie verderbliche Lebensmittel in Kühltaschen und nicht im Kofferaum Ihres Autos.
Kühlen Sie Ihre Lebensmittel ausreichend, dabei besonders: rohes Fleisch, Wurst und Fisch.

Tipps für den Sommer:

  1. Mindeshaltbarkeitsdatum einhalten
  2. kein Badewasser in Schwimmbädern verschlucken
  3. Fisch, Fleisch und Geflügel gut durchbraten
  4. Schwangere sollten keine rohen Fleisch- und Fischprodukte essen

Achten Sie auf allgemeine aber wichtige Hygiene wie Händewaschen vor und nach der Toilette und vor und nach dem Essen.

Salmonellen im Sommer

Salmonellen Infektionen treten zwar das gesamte Jahr über auf, werden aber im Sommer durch Wärme und Sonnenschein besonders begünstigt. Lebensmittel die der Sonne oder Wärme ausgesetzt sind haben ein erhötes Salmonellenrisiko.
Auch die Infektionsquelle Wasser ist im Sommer einer hohen Salmonellengefahr ausgesetzt, so kommt es auch durch verseuchtes Trinkwasser oder Wasser in Schwimmbädern zu vermehrten Salmonellen Infekten.

Komplikationen

Wenn eine Salmonellen Infektion nicht erkannt wird und es zu längerem heftigen Durchfall und Brechen kommt, ist mit einem hohem Flüssigkeitsverlust zu rechnen. Wenn Sie selber schon mal betroffen waren wissen Sie das in dieser Situation nicht an trinken gedacht wird. Aber gerade der Ausgleich der verlorenen Flüssigkeiten ist wichtig. Wenn Sie bemerken das Zunge und ihr Mundbereich trocken wird und Ihr Urin dunkel gefärbt ist, leiden Sie an Flüssigkeitsmangel und Sie müssen diese unbedingt ausglöeichen. und einer reduzierten Urinmenge erkennbar.

Flüssigkeitsmangel kann zu einer Verdickung des Blutplasma und damit zu einer Thrombose Gefahr.

Auch ein Nierenversagen ist nicht ausgeschlossen!

weitere Komplikationen können auftreten:

• Darmblutungen
• Darmgeschwüre/ Darmdurchbruch
• Gallenblasenentzündung
• Leberentzündungen (Hepatitis)
• Herzmuskelentzündung (Myokarditis)

Seltenere Komplikationen treten auf wenn die Salmonellen Bakterien in den Blutkreislauf gelangen, das kann zu Entzündungen am Herzbeutel oder der Lunge führen. Es sind auch Entzündungen an der Hirnhaut und den Gelenke möglich. Bei auftretenden Symptomen müssen Sie einem Flüssigkeitsverlust entgegenwirken und trotz des Krankheitsgefühles genügend trinken.